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Stellenabbau bei ATU

Die ATU-Zentrale in Weiden soll jetzt einen Betriebsrat bekommenZentrale in Weiden soll jetzt einen Betriebsrat bekommen

Von Friedrich Oehlerking

Die Werkstattkette ATU schraubt ihre Belegschaft herunter. Die IG Metall informiert die Mitarbeiter in der Zentrale in Weiden jetzt über einen geplanten Stellenabbau. Demnach sollen hier rund zehn Prozent der Mitarbeiter ihren Job verlieren. Zudem soll es bald einen Betriebsrat geben. Aber auch alle anderen Filialen in Deutschland sollen auf den Prüfstand kommen...


Weiden. 7. März 2014 – In der Zentrale von ATU in Weiden arbeiten 1.000 Mitarbeiter. Bereits in den nächsten drei Monaten sollen 100 Stellen wegfallen. Das berichtet der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf Informationen der ATU-Leitung. Zudem soll es bald auch in der Zentrale in Weiden einen Betriebsrat geben.

Gründung eines Betriebsrates

Die Gründung eines Betriebsrates sei für die IG Metall das wichtigste für die Zukunft. Dort rechnet man mit einer "vernünftigen Lösung" für die Mitarbeiter in Weiden. Derzeit laufen Verhandlungen zum Stellenabbau. Sie sollen noch bis Mitte April andauern. Auch die ATU-Unternehmensleitung habe ein Interesse an der Einrichtung eines Betriebsrates. Bislang gibt es nur einen Gesamtbetriebsrat für die Filialen in ganz Deutschland. Er verhandelt für die Mitarbeiter den Stellenabbau in den Filialen.

Hoffen und Bangen an allen ATU-Standorten

Jeder der insgesamt 650 Standorte in Deutschland muss "derzeit Hoffen und Bangen", sagte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsratsausschusses Michael Hanses am Dienstag dem Sender. Am Mittwoch informierten Gewerkschaftsvertreter in Amberg die dortigen Filialmitarbeiter über eine mögliche Betriebsratswahl dort. Bislang hat etwa jede zweite ATU-Filiale in Deutschland eine Personalvertretung. Die Unternehmensleitung stelle sämtliche Filialen auf den Prüfstand. Die Verhandlungen liefen aber "gut und fair", so Hanses.

Foto: Wikipedia (Zur Wiederverwendung gekennzeichnet)